Die Schnellzug-Dampflokomotive Reihe S 3/6 in Spur 0


Das fein detaillierte Modell nach einer der beliebtesten Dampflokomotiven Europas wird nach dem neuesten Stand der Technik mit ausgewogenen Fahreigenschaften hergestellt. Es wird in verschiedenen bayerischen Farbgebungen sowie in der bekannten schwarz-roten Lackierung der staatlichen deutschen Eisenbahnen erhältlich sein:

120 03398 2 Schnellzug-Dampflokomotive Reihe S 3/6 der K.Bay.Sts.B.
Epoche I. Farbgebung: Glanzblech / blau / schwarz. Ausführung zur Weltausstellung in Brüssel 1910

120 03399 2 Schnellzug-Dampflokomotive Reihe S 3/6 der Gruppenverwaltung Bayern in der Deutschen Reichsbahn
Epoche II. Farbgebung: grün / schwarz / rot

120 03400 2 Schnellzug-Dampflokomotive Reihe S 3/6 der K.Bay.Sts.B.
Epoche I. Farbgebung: grün / schwarz

120 03401 2 Schnellzug-Dampflokomotive BR 18.4 der Deutschen Reichsbahn
Epoche II. Lackierung: schwarz / rot.

Informationen zum Modell:

  • Lokomotivkessel, Tenderaufbau, Drehgestellrahmen  und Fahrgestell aus Metall-Druckguss
  • Geländer und Griffstangen, Nachbildung der Lokpfeife sowie Räder und Achsen aus Metall
  • Authentische Farbgestaltung und Beschriftung
  • Präzisionsmotor mit Schwungmasse
  • Konventioneller Betrieb mit Gleichstrom oder Wechselstrom
  • Digital-Betrieb mit eingebautem Decoder für DCC-Systeme
  • Einstellung der Geschwindigkeit mit fein abgestimmten Fahrstufen
  • Lastabhängige Regelung der Geschwindigkeit
  • Viele vorbildgerechte Soundfunktionen in hoher Tonqualität bei Digital-Betrieb (Proto-Sound® 3.0)
  • Rauchgenerator und Auspuffgeräusch mit der Fahrt synchronisiert (ProtoSmokeTM)
  • Scheinwerfer mit gleich bleibender Helligkeit
  • Zweilicht-Spitzensignal an Lokomotive und Tender
  • Rotes Schlusslicht mit der Fahrtrichtung wechselnd
  • Führerhaus mit Innenbeleuchtung
  • Feuerbüchse mit Glut-Beleuchtung
  • Kabellose Deichsel zwischen Lokomotive und Tender
  • Gefederte Puffer
  • Am Tender Norm-Kupplungsaufnahme nach NEM 362
  • Norm-Kupplungen nach NEM 365 (kompatibel mit Lenz® Kupplung)
  • Vorbild-Kupplung und Bremsschläuche an der Lokomtoive montiert, für den Tender beiliegend
  • Figuren von Lokführer und Heizer beiliegend
  • Maßstab 1:45
  • Abmessungen: 530 x 70 x 108 mm
  • Befahrbarer Gleisbogen ab Mindestradius 1016 mm mit Norm-Radsätzen nach NEM 310
  • Sonstiges: Mit beiliegenden Kontakten auch für Dreileiter-Betrieb geeignet, ACE-Trains- und ferngesteuerte Kupplung nach amerikanischer Bauart (Coil Coupler) sowie Aufnahme für Kadee-Kupplungen beiliegend

Ein Video mit weiteren Infos, Geräuschbeispiele usw. finden Sie auf der Web-Seite von M.T.H. Electric Trains: hier klicken

Informationen zum Vorbild

Nach der Gründung des Deutschen Reiches im Jahr 1871 dauerte es noch weitere 50 Jahre, bis die elf provinziellen Länderbahnen zur »Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft« (DRG) verstaatlicht wurden. In der Zwischenzeit arbeiteten die einzelnen Bahngesellschaften an ihren individuellen Lokomotiv-Entwicklungen. Eine der besten war die Baureihe S 3/6 der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen (K.Bay.Sts.B.).

Die S 3/6 wird von den europäischen Liebhabern als eine der schönsten und erfolgreichsten Dampflokomotiven bezeichnet: »S« steht für Schnellzuglokomotive und »3/6« für die Achsfolge: 3 Treibachsen von insgesamt 6 Achsen. Sie wurde ab Anfang 1908 von der Firma J. A. Maffei gebaut und zeigte zugleich das beachtliche Talent ihres Chefkonstrukteurs Heinrich Leppla. Die elegant konisch zugeschnittene Rauchkammerfront und die edle, dunkelgrüne Lackierung ergänzten sich zu einem unverwechselbaren Design. Die S 3/6 war eine der ersten europäischen Maschinen, die ihr markantes Aussehen auch dem nach amerikanischem Vorbild in einem einzigen großen Gussteil hergestellten Zylinderblock mit Rauchkammersattel verdankte. Zwei innen liegende Hochdruckzylinder und zwei außen am Rahmen angeordnete Niederdruckzylinder trieben die mittlere Achse an. Die meisten Lokomotiven wurden mit Treibrädern von 1870 mm Durchmesser ausgestattet, um die Gebirgsstrecken Bayerns zu bewältigen. Eine kleinere Anzahl der Lokomotiven wurde für den Schnellzugdienst auf flacheren Strecken mit 2000 mm großen Treibrädern gebaut, was ihnen den Spitznamen »die Hochhaxigen« eintrug.

Nach der 1920 erfolgten Verstaatlichung wurden die Lokomotiven zunächst mit wenigen Veränderungen in der Gruppenverwaltung Bayern der Deutschen Reichsbahn weitergeführt. Später wurden sie modernisiert und in der einheitlichen schwarz-roten Farbgebung der Reichsbahn-Lokomotiven umlackiert. Sie erhielten die Baureihen-Bezeichnung 18.4 und 18.5. Die DRG entwickelte zwar eigene neue Einheitslokomotiven, doch die S 3/6 wurde als so gut erachtet, dass bis 1931 weitere Lokomotiven nachbestellt wurden, die immer noch aus der Grundkonstruktion von 1908 hervorgingen. Dabei erwies sich die relativ niedrige Achslast der S 3/6 von 18 t als Vorteil, da die DRG mit der Aufrüstung der Hauptstrecken auf den Standard von 20 t im Verzug war. Die bayerischen »Pacifics« waren so erfolgreich, dass sie den Vorzug vor moderneren Lokomotiven erhielten und viele Jahre den berühmten beige-violetten »Rheingold Express« auf seiner malerischen Route entlang des Rheintales anführten. Eine S 3/6 wurde oftmals auch an der Spitze des »Orient Express« gesichtet.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die in die Jahre gekommenen Lokomotiven modernisiert und mit neuen Kesseln ausgestattet. Sie galten als die sparsamsten Dampflokomotiven der Deutschen Bundesbahn (DB) in Westdeutschland. In den 1960er Jahren wurde die gesamte  Baureihe der S 3/6, die ursprünglich 159 Lokomotiven zählte, ausgemustert. Einige Maschinen wanderten in Museen, nur wenige blieben weiterhin einsatzbereit.

Wussten Sie schon...?
Im Zuge der Reparationszahlungen nach dem ersten Weltkrieg erhielten Belgien drei und Frankreich 16 der S 3/6 Dampfloks.


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Die Schnellzug-Dampflokomotive Reihe S 3/6 in Spur 0


Das fein detaillierte Modell nach einer der beliebtesten Dampflokomotiven Europas wird nach dem neuesten Stand der Technik mit ausgewogenen Fahreigenschaften hergestellt. Es wird in verschiedenen bayerischen Farbgebungen sowie in der bekannten schwarz-roten Lackierung der staatlichen deutschen Eisenbahnen erhältlich sein:

120 03398 2 Schnellzug-Dampflokomotive Reihe S 3/6 der K.Bay.Sts.B.
Epoche I. Farbgebung: Glanzblech / blau / schwarz. Ausführung zur Weltausstellung in Brüssel 1910

120 03399 2 Schnellzug-Dampflokomotive Reihe S 3/6 der Gruppenverwaltung Bayern in der Deutschen Reichsbahn
Epoche II. Farbgebung: grün / schwarz / rot

120 03400 2 Schnellzug-Dampflokomotive Reihe S 3/6 der K.Bay.Sts.B.
Epoche I. Farbgebung: grün / schwarz

120 03401 2 Schnellzug-Dampflokomotive BR 18.4 der Deutschen Reichsbahn
Epoche II. Lackierung: schwarz / rot.

Informationen zum Modell:

  • Lokomotivkessel, Tenderaufbau, Drehgestellrahmen  und Fahrgestell aus Metall-Druckguss
  • Geländer und Griffstangen, Nachbildung der Lokpfeife sowie Räder und Achsen aus Metall
  • Authentische Farbgestaltung und Beschriftung
  • Präzisionsmotor mit Schwungmasse
  • Konventioneller Betrieb mit Gleichstrom oder Wechselstrom
  • Digital-Betrieb mit eingebautem Decoder für DCC-Systeme
  • Einstellung der Geschwindigkeit mit fein abgestimmten Fahrstufen
  • Lastabhängige Regelung der Geschwindigkeit
  • Viele vorbildgerechte Soundfunktionen in hoher Tonqualität bei Digital-Betrieb (Proto-Sound® 3.0)
  • Rauchgenerator und Auspuffgeräusch mit der Fahrt synchronisiert (ProtoSmokeTM)
  • Scheinwerfer mit gleich bleibender Helligkeit
  • Zweilicht-Spitzensignal an Lokomotive und Tender
  • Rotes Schlusslicht mit der Fahrtrichtung wechselnd
  • Führerhaus mit Innenbeleuchtung
  • Feuerbüchse mit Glut-Beleuchtung
  • Kabellose Deichsel zwischen Lokomotive und Tender
  • Gefederte Puffer
  • Am Tender Norm-Kupplungsaufnahme nach NEM 362
  • Norm-Kupplungen nach NEM 365 (kompatibel mit Lenz® Kupplung)
  • Vorbild-Kupplung und Bremsschläuche an der Lokomtoive montiert, für den Tender beiliegend
  • Figuren von Lokführer und Heizer beiliegend
  • Maßstab 1:45
  • Abmessungen: 530 x 70 x 108 mm
  • Befahrbarer Gleisbogen ab Mindestradius 1016 mm mit Norm-Radsätzen nach NEM 310
  • Sonstiges: Mit beiliegenden Kontakten auch für Dreileiter-Betrieb geeignet, ACE-Trains- und ferngesteuerte Kupplung nach amerikanischer Bauart (Coil Coupler) sowie Aufnahme für Kadee-Kupplungen beiliegend

Ein Video mit weiteren Infos, Geräuschbeispiele usw. finden Sie auf der Web-Seite von M.T.H. Electric Trains: hier klicken

Informationen zum Vorbild

Nach der Gründung des Deutschen Reiches im Jahr 1871 dauerte es noch weitere 50 Jahre, bis die elf provinziellen Länderbahnen zur »Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft« (DRG) verstaatlicht wurden. In der Zwischenzeit arbeiteten die einzelnen Bahngesellschaften an ihren individuellen Lokomotiv-Entwicklungen. Eine der besten war die Baureihe S 3/6 der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen (K.Bay.Sts.B.).

Die S 3/6 wird von den europäischen Liebhabern als eine der schönsten und erfolgreichsten Dampflokomotiven bezeichnet: »S« steht für Schnellzuglokomotive und »3/6« für die Achsfolge: 3 Treibachsen von insgesamt 6 Achsen. Sie wurde ab Anfang 1908 von der Firma J. A. Maffei gebaut und zeigte zugleich das beachtliche Talent ihres Chefkonstrukteurs Heinrich Leppla. Die elegant konisch zugeschnittene Rauchkammerfront und die edle, dunkelgrüne Lackierung ergänzten sich zu einem unverwechselbaren Design. Die S 3/6 war eine der ersten europäischen Maschinen, die ihr markantes Aussehen auch dem nach amerikanischem Vorbild in einem einzigen großen Gussteil hergestellten Zylinderblock mit Rauchkammersattel verdankte. Zwei innen liegende Hochdruckzylinder und zwei außen am Rahmen angeordnete Niederdruckzylinder trieben die mittlere Achse an. Die meisten Lokomotiven wurden mit Treibrädern von 1870 mm Durchmesser ausgestattet, um die Gebirgsstrecken Bayerns zu bewältigen. Eine kleinere Anzahl der Lokomotiven wurde für den Schnellzugdienst auf flacheren Strecken mit 2000 mm großen Treibrädern gebaut, was ihnen den Spitznamen »die Hochhaxigen« eintrug.

Nach der 1920 erfolgten Verstaatlichung wurden die Lokomotiven zunächst mit wenigen Veränderungen in der Gruppenverwaltung Bayern der Deutschen Reichsbahn weitergeführt. Später wurden sie modernisiert und in der einheitlichen schwarz-roten Farbgebung der Reichsbahn-Lokomotiven umlackiert. Sie erhielten die Baureihen-Bezeichnung 18.4 und 18.5. Die DRG entwickelte zwar eigene neue Einheitslokomotiven, doch die S 3/6 wurde als so gut erachtet, dass bis 1931 weitere Lokomotiven nachbestellt wurden, die immer noch aus der Grundkonstruktion von 1908 hervorgingen. Dabei erwies sich die relativ niedrige Achslast der S 3/6 von 18 t als Vorteil, da die DRG mit der Aufrüstung der Hauptstrecken auf den Standard von 20 t im Verzug war. Die bayerischen »Pacifics« waren so erfolgreich, dass sie den Vorzug vor moderneren Lokomotiven erhielten und viele Jahre den berühmten beige-violetten »Rheingold Express« auf seiner malerischen Route entlang des Rheintales anführten. Eine S 3/6 wurde oftmals auch an der Spitze des »Orient Express« gesichtet.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die in die Jahre gekommenen Lokomotiven modernisiert und mit neuen Kesseln ausgestattet. Sie galten als die sparsamsten Dampflokomotiven der Deutschen Bundesbahn (DB) in Westdeutschland. In den 1960er Jahren wurde die gesamte  Baureihe der S 3/6, die ursprünglich 159 Lokomotiven zählte, ausgemustert. Einige Maschinen wanderten in Museen, nur wenige blieben weiterhin einsatzbereit.

Wussten Sie schon...?
Im Zuge der Reparationszahlungen nach dem ersten Weltkrieg erhielten Belgien drei und Frankreich 16 der S 3/6 Dampfloks.


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