Dreschmaschine »Lanz«
59902

Dreschmaschine »Lanz«
36,99 € * Unverbindlich empfohlener Preis für Deutschland

inkl. MwSt.

  • 59902
  • 2014
Schon früh versuchte man, das mühsame Dreschen des Getreides nicht mehr in schwerer Handarbeit zu... mehr
Produktinformationen "Dreschmaschine »Lanz«"
Schon früh versuchte man, das mühsame Dreschen des Getreides nicht mehr in schwerer Handarbeit zu bewältigen - mechanische Helfer mussten her! Die Geschichte der Dreschmaschinen beginnt bereits 1786 mit einem Schlagleistendrescher des schottischen Maschinenbauingenieurs Andrew Meikle. Seit dieser Zeit wurden die Maschinen immer weiter ausgeklügelt und verbessert. Die anfangs über Pferdegöpel oder Dampfmaschinen - gelegentlich auch mit der Hand - betriebenen Drescher wurden schlussendlich mittels Elektro-, stationärer Verbrennungsmotoren oder Traktoren angetrieben. Die Dreschmaschinen, auch »Dreschkasten« genannt, waren in den Anfängen zunächst aus Holz gefertigt, bevor 1929 der revolutionäre »Stahl-Lanz« in Ganzstahlbauweise vorgestellt wurde. Nach und nach wurde auch diese technische Errungenschaft ausgebaut und verbessert, bis in den 50er und 60er Jahren die altbewährte Dreschmaschine vom vollautomatischen Mähdrescher abgelöst und vom Markt verdrängt wurde.

Neben verschiedenen Bildern und historischen Plänen stand auch ein Original dem Modell Pate. In einer alten Scheune im vogtländischen Freilichtmuseum Landwüst (Ortsteil von Markneukirchen) konnte eine Lanz Dreschmaschine ausfindig gemacht werden. Dies ermöglichte es, offene Fragepunkte zu klären. Auch wenn das gute alte Stück schon »in die Jahre gekommen« ist, befindet es sich dennoch in verhältnismäßig gutem Zustand, so dass insbesondere Farbgebung und Struktur gut abgenommen werden konnten. (Die Abbildung zeigt den Dreschwagen mit heruntergeklappter Dachgalerie, damit er so leichter in die niedrige Scheune einfahren kann.)

Die Miniatur ist dem Vorbild aus dem Jahr um 1911 nachempfunden, eine Zeit, in der man noch lange nicht an einen vollautomatischen Mähdrescher dachte. Das komplett, wie sein »großer Bruder«, aus echtem Holz hergestellte detailverliebte Modell hat seitliche angedeutete Antriebsräder. Diese Räder wurden mittels langer Antriebsbänder von Dampfmaschinen oder Lokomobilen in Bewegung gesetzt. Beachtenswert ist die spezielle aufgebrachte Struktur jedes einzelnen Bretts und der verschiedenen Klappen mit Scharnieren. Hauchdünn und super filigran sind auch die aus Holz gefertigten Speichenräder - vom Vorbild kaum noch zu unterscheiden.

Das hochfeine, rot abgesetzte beidseitig angebrachte Verstrebungsgerüst macht das Erscheinungsbild des Dreschkastens so richtig perfekt. Um diese Perfektion im Modell zu erreichen, sind allerdings auch 59 Einzelteile (siehe Abbildung) notwendig. Davon sind einige so winzig, dass man sich kaum vorstellen kann, was für eine mühevolle Handarbeitskunst dahintersteckt, um daraus dieses vollkommene Sammlerstück zu erschaffen. Eine Kunst und ein ganz besonderes Geschick, die das Erzgebirge in aller Welt berühmt gemacht haben - Wertarbeit aus Holz »Made in Germany«. Trotz dieser aufwändigen und langen Handarbeitsphase durchlaufen alle Miniaturen nachträglich noch einmal die Qualitätssicherung, damit gewährleistet ist, dass Sie mit diesem originalgetreuen Nachbau ein Markenprodukt in höchster Qualität und Ausführung in Händen halten – ein Sammlerstück der Meisterklasse. Verpackt ist die Miniatur in einer Vitrinenbox mit schwarzem Sockel und transparenter Haube, damit das edle Stück vor Staub und ungewollten Berührungen geschützt ist.
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