Robur Garant K 30 Kombiwagen, Blau
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Robur Garant K 30 Kombiwagen, Blau
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  • 51851
  • 2018
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Produktinformationen "Robur Garant K 30 Kombiwagen, Blau"
1953 erschien der Phänomen Granit 30 k der VEB Robur-Werke Zittau mit abgeänderter neuer Front auf der Leipziger Herbstmesse, als Nachfolger des Phänomen Granit 27 und ging 1955 in Serie. Die Scheinwerfer wurden in die vorderen Kotflügel integriert und der Kühlergrill bekam horizontale Aluminium-Streben. Die seitlichen Streben ließen dabei die »Nase« des LKW etwas länger wirken. Auch unter der Haube gab es Veränderungen, wie beispielsweise einen verbesserten Ottomotor mit 40 kW Leistung, der im Wesentlichen aus Bauteilen des Granit 27- und 32-Motors bestand. Der neue Zusatz »30« stand für 30 dl Hubraum und das »k« für »kopfgesteuert«. Etwa um 1955 erhob die enteignete Inhaberfamilie Hiller, die mittlerweile in der Bundesrepublik lebte, eine Klage bezüglich der Namensrechte. Die bis dato verwendeten Markennamen »Phänomen« und »Granit« durften fortan nicht mehr eingesetzt werden. Daher wurde die Bezeichnung des LKW ab 1. Juli 1956 in »Garant« geändert und das Werk ab 1. Januar 1957 in »VEB Robur Werke Zittau« umfirmiert. Sechs Jahre nach Vorstel-lung dieser Modellreihe, im April 1961, lief bereits das 50.000ste Exemplar vom Band.

Granit K 30
Motorentyp: Ottomotor
Zylinderzahl: 4
Hubraum: 118 mm
Bohrung: 90 mm
Verhältnis
Hub/Bohrung: 1,31
Hubvolumen: 3000 cm³
Verdichtung: 5,5 : 1
Leistung: 40 kW (55 PS)
bei 1/min 2600
Kraftstoffverbrauch: 16 l/100 km

Das Busch-Modell entspricht in seiner Bauform Kasten bzw. Kombi oder Mehrzweckwagen den Vorbildern der 1956 im Karosseriewerk Halle hergestellten Fahrzeuge. Das Werk Halle verwendete dabei die vom Hauptwerk Zittau kommenden Fahrgestelle. Der Garant wurde in allen Bereichen eingesetzt, besonders als Transporter für Handelsgüter und Lebensmittel, sowie bei der »gelben Post« als Paketwagen und bei der »blauen Post« als Übertragungswagen. Ein sehr großer Teil der Garant-Produktion wurde ins sozialistische Ausland exportiert, aber auch westdeutsche Firmen (wie beispielsweise Modell »Leibniz«) orderten die Transporter über Firma Norwed in Braunschweig.
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